Übersicht über die Privatpostanbieter in Deutschland (nicht komplett)


Autor: Volker Großmann





1995 wurde der deutsche Postmarkt geöffnet. Es konnten in Konkurrenz zur Deutschen Post AG alternative Post – Dienstleister entstehen, die den gleichen oder / und höherwertigen Service anbieten müssen. Die Zulassung erfolgt durch die Bundesnetzagentur, die als eines der Zeichen ihrer Genehmigung eine Zulassungsnummer vergibt.

Im Jahr 2000 gab es ungefähr 1000 solcher Dienstleister. Da eine große Anzahl dieser Dienstleister sehr schnell entsteht, aber zumeist auch genauso schnell verschwindet – und vor allem in neuerer Zeit mehr verschwinden als hinzukommen -, beläuft sich deren Anzahl im Jahr 2010 auf ungefähr 750.

In nachfolgender Übersicht sollen die wichtigsten dieser alternativen Dienstleister vorgestellt werden. Obwohl diese Übersicht mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt wurde, sind Fehler und Irrtümer nie zu vermeiden. Sollte ein Sammlerfreund also Hinweise konkreter Art geben können, so sind diese Anmerkungen sehr willkommen.


Für alle alternativen Postdienstleister besteht die Möglichkeit - sie sind dazu nicht gezwungen -, bei der Firma CODX in Cham in der Schweiz sich eine Mandantennummer zu besorgen. Der Strichcode, den die Firma dann verwendet, sieht wie folgt aus : die ersten zwei Ziffern geben die Sendungsart an ( also 01 zum Beispiel für eine Sendung ), dann folgt eine vierstellige Nummer, die Mandanten - Nummer. Dann kommen eine 3 - ,5 - oder 7 - stellige Nummer als ID - Nummer und eine Kontrollziffer.


Beispiel für einen Strichcode (Regiopost Pfalz):

strichcode

Bei diesem Strichcode steht die 01 für eine Sendung, in diesem Fall ein Brief. Dann folgt die 0003 für die RegioPost Pfalz. Dann kommt eine 9 - stellige Zahl, die die ID ist. Die zuletzt stehende 8 ist die Kontrollziffer.



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